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Geschrieben von: In: Uncategorized 04 May 2017 Kommentare: 0

Am Ostermontag wollten wir die Flüchtlingskinder in der Unterkunft an unseren Traditionen teilhaben lassen.
Zunächst haben wir mit den Kindern Eier gefärbt und dann Eierlaufen gespielt.

Danach gab es eine große Ostereiersuche, bei der wir kleine Schokohasen in den Aufenthaltsräumen und der Dachterasse versteckt haben. Die Eltern halfen uns beim Verstecken und hatten dabei ebenso viel Spaß, wie später die Kinder beim Suchen.

Für die Erwachsenen in beiden Unterkünften gab es auch noch je eine Tafel Schokolade und einen kleinen Hasen.

Die übrige Schokolade wurde noch bis zu den Familien in den Dörfern gefahren, sodass alle Schokolade zum Osterfest hatten.

Geschrieben von: In: Berichte, Startseite 15 Dec 2016 Kommentare: 0

Gemeinsam mit Bewohnern der Übergangsunterkunft haben wir den Siegburger Weihnachtsmarkt besucht. Es gab viel zu Bestaunen. So jonglierte ein Gaukler mit brennenden Fackeln, wurden exotische Speisen verkauft und zeigten Handwerker ihre Ware.

Geschrieben von: In: Berichte, Startseite 01 Dec 2016 Kommentare: 0

Zusammen mit den Bewohnern der städtischen Unterkunft im Gewerbegebiet haben wir den Hennefer Weihnachtsmarkt besucht. Ein neues Erlebnis, sowohl für die Muslime, als auch die Christen unter ihnen. Denn die Christen in Eritrea fasten nicht nur von Aschermittwoch bis Ostern, sondern auch vom Martinstag bis Weihnachten. Fleisch und Süßigkeiten vom Weihnachtsmarkt essen sie also derzeit nicht.

Die Kinder konnten sich am Basketball probieren und beim Stand vom Jugendhilfezentrum St. Ansgar konnten die Mädchen Armbänder gestalten und die Jungs Gläser gravieren. Für alle Flüchtlinge gab es bei der Jungen Union Waffeln und Kakao, der sich bei der ungewohnten Kälte großer Beliebtheit erfreute.

Geschrieben von: In: Berichte, Startseite 07 Nov 2016 Kommentare: 0

Mit den Familien, die derzeit in der Unterkunft im Gewerbegebiet Reutherstraße leben, sind wir zum Sankt Martins Zug in Stoßdorf gegangen. Im Vorfeld wurden mit den Kindern Laternen gebastelt, die sie stolz vor sich hertrugen. Auch wenn sie die Sankt Martins Lieder in der kurzen Zeit noch nicht mitsingen konnten, so haben sie sich doch über die Musik der Kapelle gefreut. Der Weg durch das mit Lichtern und Laternen geschmückte Dorf bis zum Martinsfeuer in den Feldern Richtung Siegdeich, wo der Sankt Martin auf seinem Schimmel die Reihen abritt, beeindruckte sie sichtlich. (Genauso wie die Flugzeuge auf dem Landeanflug zum Flughafen Köln/Bonn)

Im Bürgerhaus gab es dann für jedes Kind einen „Wecken“ des Bürgervereins Stoßdorf, der ganz im Sinne Sankt Martins auf dem Weg mit der Familie geteilt wurde. Zurück in der Unterkunft warteten dann 60 Weckmänner auch auf die Jugendlichen und Erwachsenen, die von der Bäckerei Gilgen’s gespendet wurden! Müde von dem langen Weg zu Fuß, aber sichtlich glücklich, konnten die Kinder den Abend bei einer Tasse Kakao in der Unterkunft ausklingen lassen.

Geschrieben von: In: Berichte 20 Oct 2016 Kommentare: 0

(ul) Was als Hilfsaktion für die Verfolgten im Irak im Herbst 2014 als Initiative engagierter Bürger hier in Hennef ins Leben gerufen wurde, ist spätestens seit der Flüchtlingswelle im Sommer 2015 längst weit mehr geworden. Nicht nur die Unterstützer des inzwischen beim Amtsgericht Siegburg eingetragenen Vereins sind hier in Hennef zahlreicher geworden, auch sind die Aktionen von “Hennef hilft e.V.” mittlerweile sehr vielfältig. Und so stand am vergangenen Donnerstag ein Ausflug in den Kölner Zoo mit Hennefer Flüchtlingsfamilien aus Syrien und Afghanistan auf dem Programm.

Mit einer Spende der CDU-Kleiderstube in Höhe von 500 Euro im Gepäck, gab es vor der Abfahrt am Donnerstagmorgen für die sechs ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erst einmal noch jede Menge zu tun, mussten doch rund 50 Lunchpakete liebevoll zusammengestellt werden, damit an einem so langen Tag auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Für die Lunchpakete sowie die Jüngsten unter den rund 40 Teilnehmern ging es mit dem Bus nach Köln, der Rest fuhr mit der Bahn und gemeinsam traf man sich vor den Toren des Kölner Zoos. Mit dabei auch vier unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Ein echtes Abenteuer gerade für die Kids, hatten diese doch viele der dort lebenden Tiere noch nie in natura gesehen. „Besonders aufregend und viel Spaß hatten alle bei der Vogelflugshow mit Bussarden, Papageien, dem Weisskopfseealder und Co., die die Zoowärter direkt über die Köpfe der Zuschauer fliegen ließen“, so Christoph Laudan, Vorsitzender von Hennef hilft e.V.

Auch auf dem Clemenshof, einem typisch bergischen Bauernhof wie vor 100 Jahren mit Hühnern, Schweinen, Kühen und Schafen, war es spannend und interessant. Ein Stopp noch auf dem Spielplatz und so verging dieser tolle Erlebnistag wie im Fluge und war für alle eine schöne Abwechslung, für die sich die Eltern im Anschluss ganz überschwänglich bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von “Hennef hilft e.V.” bedankten.

Ein unvergesslicher Tag, eine tolle Aktion und eine hilfreiche Spende – Ehrenamt und Miteinander hier in Hennef hat eben Vorbildcharakter.

Quelle: Stadt Echo Hennef (RMP Verlag)

Geschrieben von: In: Berichte, Startseite 25 Aug 2016 Kommentare: 0

Die Jugendlichen haben in den Sommerferien in zwei Gruppen in einem Vormittags- und Nachmittagskurs Deutschunterricht von Ehrenamtlern erhalten, sodass sie ihre Deutschkenntnisse festigen und ausbauen konnten.

Für die erfolgreiche Teilnahme konnten sie mit uns in den Klettergarten fahren. Nach der Einweisung durch die dortigen Mitarbeiter trauten sich auch alle in luftige Höhen. Alle haben sich gegenseitig geholfen und so auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Oft war der Spruch “bitte auf Deutsch!” zu hören, denn eine homogene Gruppe sind die Jugendlichen nicht. Wenn auf persisch gesprochen wird verstehen die arabisch oder kurdisch sprechenden Jugendlichen nichts. Da wird Deutsch schnell zum gemeinsamen Nenner.

Nach dem Tag im Kletterpark wollten die Jugendlichen schon wissen, wann sie das nächste Mal kommen können, so gut hat es ihnen gefallen!

Geschrieben von: In: Berichte 11 Aug 2016 Kommentare: 0

Durch die Initiative der Hennefer Schulen und des Jugendamts können jugendliche Flüchtlinge in den Sommerferien Deutsch lernen. Die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren werden in zwei Gruppen à 15 Schülern von Ehrenamtlichen unterrichtet, sodass die das bereits gelernte nicht wieder vergessen und nach den Sommerferien noch besser am Unterricht der Regelschulen teilnehmen können.

Hier ein Bericht einer ehrenamtlichen Lehrerin, die zusammen mit ihrem 17-jährigen Sohn eine Deutschstunde übernommen hat:

„Sie saßen teils verschmitzt und lustig, teils zurückhaltend und ernst vor mir; alle aber erwartungsvoll, höflich und hochmotiviert. Ich wollte sie zum Reden bringen und so mussten sie/wir alle reihum 90 Minuten lang ganz unterschiedliche Fragen beantworten, wie z.B. nach dem Lieblingsgemüse, dem Wunschberuf, den Hobbys, dem Ablauf des gestrigen Tags und was einem denn so in Deutschland gefällt.

Erstaunliches kam zu Tage: erstaunliche Deutschkenntnisse, große Pläne, aber auch – Gott sei Dank – große Ausgelassenheit.

Bei der Vorstellungsrunde allerdings wurde klar, dass die Jungs nicht aus Flüchtlingsfamilien waren; sie waren allesamt ohne ihre Eltern gekommen, die Glücklicheren unter ihnen mit Geschwistern.

Was aber gefällt diesen Jungs in Deutschland? Dass sie Sport machen können, lernen dürfen, es gefällt ihnen der Wald, die Freiheit, dass Mann und Frau gleichgestellt sind. Wirklich? Ich musste da doch mal nachhaken, zu schön war dieses Statement eines 15 Jahrigen: ‘Das gefällt Dir an Deutschland?’ Große Augen gucken mich an und es erfolgt ein überzeugendes ‘JA’.

Wir beenden den kurzweiligsten Unterricht, den ich je erlebt habe und wollen zum Eis essen aufbrechen (schließlich gehört ja auch eine genaue Kenntnis der Eissorten zu einer gelungenen Integration). Da wird eine Hausaufgabe gewünscht, ein Wunsch, den ich direkt erfüllen kann.

Alle bedanken sich hinterher und verabschieden sich. Dieser Nachmittag zusammengefasst: Ein Traum für jeden Lehrer! Sogar mein Sohn ist schwer beeindruckt und bedankt sich bei mir mit den Worten: „Danke, dass Du mich überredet hast, mitzukommen….“